Winterprogramme

 

"Im Winter ist's draußen sowie nur kalt und alle Tiere sind entweder im warmen Süden oder schlafen..." Dass das aber ganz und gar nicht stimmt, will ich Ihnen mit meinen Winterprogrammen beweisen. Begleiten Sie mich einfach ins Revier des Bibers, des Steinadlers oder zur spannenden Spurensuche im Schnee; Sie werden es ganz sicher nicht bereuen !

Aktuell biete ich unter anderem folgende Programmbausteine an:
Der Biber im Ammertal
Adlerbalz zur Winterszeit
"Tatort Natur"
Sagen und Legenden aus dem "Ammertal"
 

Programmbausteine

Der Biber im Ammertal

Der Biber im Ammertal

Das Naturschutzgebiet "Ettaler Weidmoos" liegt zwischen Oberammergau und dem bekannten Klosterort Ettal. Auf einer gemütlichen Rund-Wanderung untersuchen wir die vielfältigen Spuren, die der nachtaktive Nager in seinem Revier hinterläßt:
Ob Biberrutsche, Nahrungsfloß oder kunstvoller Dammbau - die Teilnehmer erfahren alles Wissenswerte über "Meister Bockert" und lernen die Vorteile kennen, die der Biber als sogenannte "Schirmart" seiner Umwelt und den Menschen bringt.

Wahlweise kann dieses Programm auch im Naturschutzgebiet "Pulvermoos" zwischen Oberammergau und Unterammergau durchgeführt werden.

Da die Biberspuren besonders im Herbst und Winter sehr gut zu sehen sind, empfehle ich diese Wanderung von etwa Ende Oktober bis Ende April (je nach Witterungslage).

Dieses Programm ist besonders geeignet, um ökologische Zusammenhänge zu erörtern und auf Wunsch in Gruppenarbeit abgesprochene Zielsetzungen zu erarbeiten.

Zeitraum: Ganzjährig möglich
Dauer: ca. 3 Stunden

Ausrüstung: Regenbekleidung, festes Schuhwerk und Brotzeit
 
 

Adlerbalz zur Winterszeit

Adlerbalz zur Winterszeit

Viel früher als die meisten anderen Vögel, nämlich von Februar bis April, kommen unsere heimischen Steinadler in Hochzeitslaune.

Wenn bei sonnigem Wetter von den dunklen Fichtenwäldern und schneefreien Bergwiesen warme Luft aufsteigt, spricht man von thermischen Aufwinden oder kurz Thermik. Und genau diese Thermik brauchen unsere Steinadler, um beinahe ohne Anstrengung durch die Lüfte zu schweben und ihren weithin sichtbaren Hochzeitsflug zu zeigen, den sogenannten "Girlandenflug".

Bis in den April sind diese Girlandenflüge alljährlich zu beobachten und wenn sich das Adlerpaar schließlich das "Ja-Wort" gegeben hat, tragen beide Partner Nistmaterial in Form von Zweigen und Ästen in den gemeinsamen Horst ein.

Ausgerüstet mit einem starken Spektiv und Ferngläsern wollen wir uns auf die Jagd nach dem "König der Lüfte" machen. Fast immer können wir dabei auch den Wanderfalken, Habichte und Kolkraben beobachten, die den Steinadler gerne in einen Luftkampf verwickeln.

Gerne können wir auch auf ein Getränk im Graswanger "Gasthof Fischerwirt" einkehren; der Fußmarsch dorthin dauert nur gut 5 Minuten.

Zeitraum: Februar bis April
Dauer: ca. 2,5 Stunden

Ausrüstung: Wer ein Fernglas hat, sollte dieses unbedingt mitbringen
 
 

"Tatort Natur": Spuren im Schnee

Spuren im Winter

Für alle Spurensucher ist der Winter die perfekte Saison, um Tierspuren zu entdecken und zu bestimmen. Beinahe überall findet man im weichen Schnee die Fährten der Wildtiere ; doch wer kann diese Spuren schon zweifelsfrei zuordnen und von den überall häufigen Hundespuren unterscheiden ?

Besonders am Waldrand findet man oft sehr viele Fährten: In der Nacht kommen die Wildtiere aus ihren "Einständen", um auf Wiesen und Lichtungen nach Futter zu suchen. Auf unserem Spaziergang werden die Teilnehmer die charakteristischen Spuren der häufigsten Waldbewohner kennenlernen.

Ganz egal ob von Hase und Eichhörnchen oder Fuchs und Hirsch; wer bei unserer Wanderung gut aufgepasst hat, wird in Zukunft die Tierspuren etwas genauer betrachten und versuchen, den "Täter" festzustellen.

Und weil wir neben den Fährten auch viele Fraßspuren, Losungen und andere Hinweise auf die scheuen Waldbewohner finden, wird dieser Spaziergang keinem langweilig... versprochen !

Zeitraum: November bis April
Dauer: ca. 2,5 Stunden

Ausrüstung: Winterkleider und feste, warme Schuhe, Brotzeit und Lupe/Becherlupe (falls vorhanden)
 
 

Sagen und Legenden aus dem "Ammertal"

Sagen und Legenden aus dem Ammertal

Dieses Erlebnis-Programm regt nicht nur die Phantasie der jüngsten Teilnehmer an, sondern ist für alle Altersgruppen eine heitere und spannende Zeitreise durch die Geschichte und Geschichten des Ammertals.

Als besonderes "Schmankerl" oder auch einfach als "Dankeschön" ist dieser Baustein auch für all diejenigen Lehrer und Gruppenleiter gedacht, die sich bei ihren Schülern oder Teilnehmern für gute Leistungen und eine harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken wollen.

Auf dem nahezu eben verlaufenden "Grottenweg" am Ortsrand von Oberammergau erwandern wir Original-Schauplätze wie den "Malenstein" und die historische Ausgrabungsstätte am "Döttenbichl":
Wie hat die sagenumwobene "Kofelhexe" einst den Oberammergauern geholfen, von woher kam der Zwerg Uli ins Ammertal und welches kleine Untier hauste einst in der versteckt liegenden "Malenstein-Höhle" ?

Die Antworten auf diese Fragen und viele andere mehr hat Markus aus Archiven, alten Orts-Chroniken und Gesprächen mit den Dorfältesten zusammengetragen und aufgeschrieben.

Welcher Ausflug könnte den Schülern das Thema "Heimat- und Sachkunde" besser schmackhaft machen ?

Zeitraum: Ganzjährig möglich
Dauer: ca. 2,5 Stunden

Ausrüstung: Regenbekleidung, festes Schuhwerk und Brotzeit